Pro & Contra: Angestellt oder selbstständig?

Wie will ich arbeiten? Ein Angestelltenverhältnis bietet nicht nur finanzielle Sicherheit. Aber die Selbstständigkeit ermöglicht eine besondere Art des Arbeitens. Darum geht’s diesmal in der flin-Rubrik „Pro & Contra.“

PRO: „Angestellt zu sein schafft finanzielle Sicherheit
und bietet geregelte Arbeitszeiten“

Maxim Saleschus, 25, Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Doktorand

Ich habe mich nach meinem Studium für ein Angestelltenverhältnis entschieden. Mir war es wichtig, beim Berufseinstieg von den Vorteilen einer Festanstellung zu profitieren. Das schafft für mich finanzielle Sicherheit durch ein festes Einkommen und fortschreitende Gehaltszahlungen bei Urlaub oder Krankheit. Es ermöglicht mir eine strikte Trennung zwischen Berufs- und Privatleben durch gesetzlich geregelte Arbeitszeiten und Urlaubstage. Außerdem wird der administrative Aufwand für mich begrenzt, da Steuern und Versicherungsbeiträge automatisch vom Gehalt abgezogen werden. Ein weiterer Aspekt ist für mich, dass eine Anstellung mir ermöglicht, soziale Kontakte durch die tägliche und projektbezogene Zusammenarbeit an der Universität mit dem Lehrstuhlteam, mit Professoren und verschiedenen Praxispartnern aufzubauen. In der Fach- und Hochschulbranche ist es üblich, neben dem Anstellungsverhältnis als Dozent beziehungsweise Professor an der Universität selbstständig im Coaching oder Consulting tätig zu sein. Auch ich bin gegenüber einer solchen Kombination nicht abgeneigt.

CONTRA: „Selbstständigkeit ermöglicht es, Ideen umzusetzen, für die man wirklich brennt“

Sandra Ebert, 29, Geschäftsführerin der ZBS Food UG mit der Zero Bullshit Company

Selbstständig zu sein ermöglicht eine ganz besondere Art von Arbeiten. In wenigen anderen Berufen hat man die Möglichkeit, einer Idee nachzugehen, für die man brennt, die
vielleicht sogar noch die eigene ist. So konnten wir nach zwei Jahren der Produktentwicklung unser erstes eigenes Produkt in der Hand halten – ein magischer Moment. Natürlich verlangt große Handlungsfreiheit, auch mehr Verantwortung
zu tragen und auch tragen zu wollen. Denn wenn man sein eigener Chef ist, muss man auch lernen, für die eigenen Taten geradezustehen. Es sind aber genau diese täglichen Herausforderungen, die einen ständig persönlich und fachlich weiterbringen. Das beinhaltet auch Themen, mit denen man sich im Studium vielleicht noch nie befassen musste. So haben wir alle Lebensmitteltechnologie studiert, kümmern uns im Unternehmen aber um Marketing & PR, das Bauen der Website oder die Finanzen. All das gibt uns die Möglichkeit, ein einzigartiges Profil zu entwickeln und dabei mit Spaß und Passion unserem Job nachzugehen – selbst wenn es einmal wieder später wird oder das Wochenende herhalten muss.

Welches Thema soll in unserer nächsten Ausgabe diskutiert werden? Schreiben Sie uns bei Facebook unter dem Hashtag #spoolproundcontra.

Bilder: istockphotos, privat

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