Eine verschwundene isländische Autorin und ein bibliophiler Kommissar, der eine verhängnisvolle Wahrheit ans Licht bringt. Dem isländischen Crime-Star Ragnar Jónasson ist mit seinem Werk „Stille“ ein Buch voller Anspielungen auf die klassischen englischen Kriminalromane gelungen.
Darum geht es: Helgi Reykdal hat sich als Kommissar bei der Polizei in Reykjavík etabliert, nachdem er die Nachfolge von Hulda übernommen hat. Jetzt wird er mit einem ungewöhnlichen Fall betraut: Die 70jährige gefeierte isländische Krimiautorin Elín S. Jónsdóttir ist spurlos verschwunden. Ist sie freiwillig untergetaucht oder steckt ein Verbrechen dahinter? Während Helgi in Elíns Vergangenheit nachforscht und dabei erstaunliche Ungereimtheiten entdeckt, kämpft er zugleich mit familiären Spannungen. Um sich davon abzulenken, nimmt er immer wieder Krimis seiner Lieblingsautorin Agatha Christie zur Hand und lässt sich davon inspirieren. Jónasson verwebt meisterhaft nordische Atmosphäre und subtile Spannung zu einem vielschichtigen Krimi. Ein Blick ins Buch.
Berührende Sätze: Sie fühlte sich gerade einfach unendlich allein auf der Welt. Noch einmal wählte sie seine Handynummer, mit demselben Ergebnis, sie erreichte ihn nicht. Wo bist du? Sie zitterte immer noch.
Empfehlenswert für: Fans nordischer Krimiliteratur.
Der Autor: Ragnar Jónasson, preisgekrönter und international gefeierter isländischer Autor mit 5 Millionen verkauften Büchern weltweit, hat u.a. die Spiegel-Bestseller-Hulda Serie und die Dark-Iceland-Serie verfasst. Seine Krimis erscheinen in 36 Ländern. Er lebt und arbeitet als Schriftsteller und Investmentbanker in der isländischen Hauptstadt und unterrichtet an der Universität Rechtswissenschaften.
