Darum geht es: Klimakrise, Inflation, Zukunftssorgen – wir leben in einer Zeit, in der das Gefühl der Ohnmacht oft den Alltag bestimmt. Klimaaktivistin Hannah Lübbert beschreibt, warum unsere heutige Welt bei so vielen tiefe Zukunftsängste auslöst – und wie sie selbst den Ausweg aus einer klinischen Angsterkrankung fand. Statt zu resignieren, steckt sie uns mit ihrer Begeisterung für konkrete, radikal neue Entwürfe unseres Zusammenlebens an. Sie zeigt, wie wir die eigene Angst als Kompass nutzen können, um ins Handeln zu kommen und unsere Schockstarre in echten Mut zu verwandeln. Offen und schonungslos berichtet die 26-Jährige, wie sie ihre eigene Angsterkrankung überwunden hat und wie sie dieses Angstgefühl hinter sich gelassen hat. Hier geht es zur Leseprobe.
Worte, die nachdenklich stimmen: „Die konstruktive Bearbeitung unserer Ängste, gerade der existenziellen, ist heute vielleicht wichtiger als je zuvor. Sie ist nicht nur eine individuelle Aufgabe, sondern eine demokratische Pflicht.“ Hannah Lübbert
Empfehlenswert für: Menschen, die daran glauben, dass unsere Angst uns den Weg aus der Krise weisen kann.
Autorin: Hannah Lübbert, geboren 2001, wuchs in Berlin auf. Nach dem Schulabschluss begann sie ein Studium der Umweltwissenschaften und Sozialpsychologie in Lüneburg, das sie zeitweise unterbrach, um sich intensiv dem Klimaaktivismus zu widmen, und später in Freiburg fortsetzte. Gemeinsam mit anderen Aktivist:innen veröffentlichte sie 2019 den Spiegel-Bestseller „Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen“. 2024 erschien ihr Buch „Gegen das Klima der Gewalt“, das sie zusammen mit der Polizistin Chiara Malz verfasste. Hannah Lübbert lebt in Freiburg.
Bilder: stockFoto, Rowohlt Taschenbuchverlag
