Die Welt drucken, wie sie uns gefällt – in 3D

Personalisierte Kleidungsstücke, ganze Häuser, veganer Fisch oder sogar menschliche Organe auf Knopfdruck: Was vor einigen Jahren noch nach ferner Zukunft klang, ist mit innovativen 3D-Druckverfahren heute teilweise schon möglich – und bietet neue Möglichkeiten für die Industrie und den privaten Einsatz.

Autorin: Monika Artinger

Die Frau, die aus dem Drucker kam: Marie ist 155 Zentimeter groß und 6,8 Kilogramm leicht. Es dauerte 136 Stunden, um Marie in vier Abschnitten auf dem BigRep-Drucker in der LSU Atkinson Hall zu drucken. Vorlagen waren 3D-Scans von fünf echten Frauen. Maries Körper hilft dabei, die Strahlenbelastung eines Menschen in realer Größe zu testen.

Beginn einer neuen Ära: Die Stylistin Julia Daviy erfand den ersten 3D-gedruckten, personalisierten „Zero Waste“-Rock. Der Rock verursacht wohl nicht einmal ein Prozent Müll.

Veganer Lachs, innovative Idee: Schmeckt wie Lachs, besteht aber aus Erbsenproteinen, Algenextrakten, Pflanzenfasern und pflanzlichen Ölen. Vegane Alternativen zu Fischprodukten sind noch rar.

Das gedruckte Traumhaus: In Beckum entsteht derzeit Deutschlands erstes Gebäude aus dem 3D-Betondrucker – ein zweigeschossiges Einfamilienhaus mit etwa 160 Quadratmetern.

Miniherz ohne Schlag: Universität Tel Aviv: Dem Biotechnologen Tal Dvir und seinem Team gelingt es im April 2019, ein Herz in der Größe einer Kirsche zu drucken. Das Herz schlägt aber noch nicht. Ein funktionierendes Herz in der richtigen Größe zu drucken ist aber noch Zukunftsmusik.

Prämierte Ideen

In der ersten Süddeutschen 3D-Druck-Challenge wurden 2020 drei Ideen prämiert.

1. Platz: Algorithmus, der persönliche Erinnerungen wie Texte, Fotos oder Musikstücke in Kunstobjekte aus dem 3D-Drucker verwandelt.

2. Platz: Personalisierter Augenbrauenstempel „Kashello“. Per Scan-App einen perfekt auf das Gesicht abgestimmten Stempel mit ausgearbeiteter Haarstruktur für das Styling nutzen.

3. Platz: OP-Zange aus dem 3D-Drucker. Mit „pliers one“ können Krankenhäuser medizinische Wegwerfprodukte direkt vor Ort aus recycelbarem Material drucken.

Fotos: Shutterstock

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