Ein Blick auf den professionellen Umgang mit dem Tod – durch die Augen des bekanntesten Bestatters Deutschlands. Luis Bauer erzählt in seinem Buch Bestatters Diary Geschichten aus seinem ungewöhnlichen Alltag.
Darum geht es: Obwohl er uns alle betrifft, ist der Tod immer noch ein Tabuthema – dem Luis Bauer mit seinem Buch die Schwere nimmt. Denn Berührungsängste mit dem Tod kennt der 20-jährige Bestatter und Thanatopraktiker nicht. Er wuchs im familieneigenen Bestattungsunternehmen auf und war quasi von Kindesbeinen an von Toten umgeben. Heute ist die Versorgung von Verstorbenen sein Beruf und seine Berufung, denn er möchte, dass auch die Gesellschaft anders mit Tod und Sterben umgeht. Deshalb erzählt er seine Geschichte: Auf TikTok, auf YouTube, auf Instagram, und mittlerweile folgen ihm knapp zwei Millionen Menschen und interessieren sich dafür, was hinter den Kulissen eines Bestattungsunternehmens passiert und warum sich ein junger Mensch für diesen ungewöhnlichen Job entschieden hat. Hier geht es zur Leseprobe.
Bemerkenswerter Satz aus dem Buch: „Auch wenn ich selbst keine konkrete Vorstellung von einem Leben nach dem Tod habe, finde ich den Gedanken daran unfassbar spannend, und es interessiert mich, woran die Menschen diesbezüglich glauben.“
Empfehlenswert für: Menschen, die sich mit dem Tabuthema Tod auf eine ungewöhnliche Art und Weise auseinandersetzten möchten.
Der Autor: Luis Bauer aus Fürth, geboren 2005, arbeitet als Thanatopraktiker im Bestattungsunternehmen seines Vaters. Seit Jahren berichtet er in den sozialen Medien von seiner Arbeit. Das Buch wurde gemeinsam mit Katharina Worsch verfasst.
Bilder: roro Verlag, adobeStock
